COLONIA3D

Wie sah unsere Stadt vor 2000 Jahren aus?

Antworten auf diese Frage gibt jetzt eine 3D-Rekonstruktion des römischen Köln. In dem bislang einzigartigen Forschungsprojekt »Visualisierung des Römischen Köln« ist es zum ersten Mal gelungen, in einer Echtzeitanwendung die komplette Stadt zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt in ihrer Gesamtheit virtuell sichtbar und begehbar zu machen. Die digitale Rekonstruktion des antiken Köln ist das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln, des Hasso-Plattner Instituts der Universität Potsdam und des Römisch Germanischen Museums (RGM) Köln. Finanziert wurde das Forschungsprojekt von der RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf/Familie.

 

Neuigkeiten

  • Colonia3D im Römisch-Germanischen Museum Köln

    Ab dem 18. März ist das vorläufige Ergebnis des Forschungsprojekts Colonia3D  in der archäologischen Landesausstellung  „Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen“ zu sehen. Diese  Ausstellung präsentiert im regelmäßigen Turnus von fünf Jahren die neuesten Funde und Ausgrabungen in NRW.

    Colonia3D wurde inzwischen zu einer  interaktiven, didaktischen Anwendung entwickelt und wird nun erstmals einem großen Publikum vorgestellt: Die Nutzer können sich einen dreidimensionalen Überblick  über die Befundlage verschaffen,  Informationen über einzelne Fundstücke abrufen oder mit Hilfe von Panoramabildern die damalige Situation mit der heutigen vergleichen. Sie können außerdem durch das römische Köln flanieren und sich sozusagen im Vorbeigehen über die Highlights informieren.  Ermöglicht wird der virtuelle Rundgang durch die  Echtzeitanwendung,  das römische Köln wird frontal auf eine Leinwand projiziert. Mit Hilfe eines interaktiven Tisches können die  Nutzer selbst durch das Stadtmodell  navigieren  und Informationen abrufen.

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  • KISD Service erstellt für das Römisch-Germanische Museum in Köln das Modell des Kapitolstempels

    Virtuelle archäologische Rekonstruktionen sind nicht nur als Visualisierung attraktiv, sondern man kann sie auch vielfältig anderweitig nutzen - beispielsweise um daraus mit Hilfe computergesteuerter Herstellungsverfahren reale Modelle zu erstellen. Der KISD Service (kisd-service.de), eine Einrichtung der Kölner International School of Design, erhielt vom Direktor des Römisch-Germanischen Museums, Herrn Prof. Dr. Hellenkemper, den Auftrag das Modell des Kapitolstempels zu erstellen.

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  • Virtuelle Zeitreise in der Langen Nacht der Kölner Museen

    Erstmals wurde eine digitale Rekonstruktion des "Römischen Köln" ausgestellt und für die Öffentlichkeit virtuell erlebbar gemacht. Die Präsentation war eine Premiere: Wie sah Köln vor knapp 2000 Jahren aus? Bauten wie das Haus mit dem Dionysos-Mosaik, der Kapitolstempel, das Forum mit den Markthallen, die Stadtmauer mit dem Römerturm sowie die Gräberstraße wurden veranschaulicht. Der Besucher fand kaleidoskopartig Fragmente von damals im Heute wieder. Das Konzept der Design-Studierenden forderte die Gäste auf, den Abend mit allen Sinnen zu genießen. Für das leibliches Wohl sorgte eine "vesperna" (Abendmahlzeit) nach überlieferten Rezepten des Marcus Gaius Apicius.

    Bilder- und Videoimpressionen

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  • Beitrag der Nachwuchsforschergruppe des HPI auf der VSMM

    Vom 20.-25. Oktober finded die '14th International Conference on Virtual Systems and MultiMedia (VSMM)' in Limasol/Zypern statt. Stefan Maaß aus der Nachwuchsforschergruppe des HPI stellt dort mit dem Beitrag "Techniques For The Interactive Exploration Of High-Detail 3D Building Reconstruction Using The Example Of Roman Cologne" das interdisziplinäre Projekt 'Visualisierung Römisches Köln' (www.colonia3d.de) vor. Der Beitrag wird nachfolgend im Tagungsband der Konferenz veröffentlicht.

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